Ballast loswerden! Was kann weg?

Ballast loswerden! Was kann weg? Artikel, Rohleder

(Von Luca Rohleder) Ballast loswerden! Einfacher gesagt als getan, doch dies kann eine erstaunliche Befreiung sein. Manchmal sind es lediglich Alltagsereignisse, Termine oder Pläne, die wie ein Anker wirken und uns daran hindern, vollständig voranzuschreiten. Unnötigen Ballast mit sich herumzutragen, kann schwer wiegen und uns davon abhalten, unser volles Potenzial zu entfalten. Daher sollten wir uns regelmäßig die Frage stellen: „Was kann weg?“

Manchmal ist uns überhaupt nicht bewusst, wie viel Ballast wir jeden Tag mit uns herumschleppen.

Doch indem wir uns ganz bewusst diesen Ballast anschauen und abwerfen, schaffen wir Platz für Neues und mehr Unbeschwertheit.


INHALT
• 5 Dinge, die Ballast sein können
• Was kann weg?
• 3 Schritte für mehr Ordnung


Ballast loswerden! Was kann weg? Artikel, Bild02Insbesondere physische Unordnung oder überflüssiger Besitz kann uns ziemlich viel Energie rauben. Wenn wir unser Zuhause entrümpeln und unsere Umgebung aufräumen, schaffen wir nicht nur Ordnung im Außen, sondern auch in unserem Inneren. Es ist, als würde eine Last von unseren Schultern fallen und uns erlauben, klarer zu denken, uns besser zu konzentrieren und unser Leben bewusster zu gestalten.

Es geht nicht nur um das Wegwerfen von Dingen, sondern auch darum, bewusst zu entscheiden, was uns in unserem Leben unterstützt und was uns eher belastet.

Diese Praxis des Loslassens und Entrümpelns kann eine transformative Wirkung haben, die weit über das Physische hinausgeht und uns ermöglicht, leichter und freier durchs Leben zu gehen. Es ist ein Akt der Befreiung, der uns Raum schenkt, um unser volles Potenzial zu erkennen und zu entfalten.

5 Dinge, die Ballast sein können

Kommst du dir manchmal vor, als würdest du in einem Meer aus Verpflichtungen ertrinken? Als ob dein Zuhause immer enger wird, weil du ständig mehr Dinge ansammelst und nie wirklich zur Ruhe kommst? Dann ist es Zeit, deinen Ballast loszuwerden. Im Alltag können folgende Dinge zu einem schweren Ballast werden:

1. Soziales Umfeld:

Es ist großartig, viele Freunde und Bekannte zu haben, aber manchmal gibt es Kontakte, die dir mehr Energie rauben, als sie dir geben.

2. Posteingang:

Unzählige Newsletter, Angebote und andere Nachrichten, die täglich in dein Postfach strömen, mögen zwar virtuell sein, aber sie bringen Unordnung und lenken von dem ab, was wirklich wichtig ist.

3. Smartphone:

Ständige Push-Benachrichtigungen von verschiedenen Apps halten dich in einem ständigen Check-Modus gefangen. Dieser ständige Drang, nachzusehen, ob etwas Neues passiert ist, kann sehr belastend sein.

4. Überflüssiger Besitz:

Egal ob Kleidung, unnötiger Krimskrams, Stapel von Zetteln oder Dinge, die nur Platz wegnehmen – sie füllen unsere Räume und nehmen uns unbemerkt die Luft zum Atmen.

5. Überfüllter Terminkalender:

Dein Kalender ist vollgestopft mit Verpflichtungen, und dennoch quetschst du immer wieder neue Termine dazwischen, bis du kaum noch Zeit für dich selbst hast.“

Was kann weg?

Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld spielt Ordnung eine entscheidende Rolle für das persönliche Glück und Wohlbefinden. Durch Ordnung fließen die Energien ungehindert, während Unordnung sie blockiert. Dies betrifft nicht nur physische Räume wie Wohn- und Arbeitsbereiche, sondern auch Gedanken und Emotionen.

Ein Gefühlschaos macht es schwer, klar zu denken, während emotionale Ausgeglichenheit Freude, Kraft und Kreativität fördert.

Ballast loswerden! Was kann weg? Artikel, Bild03Interessanterweise beeinflussen sich beide Aspekte gegenseitig. Eine unordentliche Wohnung führt oft zu Unzufriedenheit und emotionaler Unausgeglichenheit. Glücklicherweise lässt sich dies recht einfach beeinflussen: Indem man aufräumt, sich von lang unbenutzten Gegenständen trennt und Ballast abwirft, kann man eine Art  Befreiung erleben.

Um mehr Ordnung in den Alltag zu bringen, empfiehlt es sich, zwei Fragen zu stellen:

  1. Was ist wirklich wichtig?
  2. Was kann losgelassen werden?

Beginne beispielsweise mit dem Kleiderschrank. Dort wird deutlich, welche Kleidungsstücke dir wichtig sind und welche du schon lange nicht mehr trägst. Die Lieblingsstücke dürfen bleiben, der Rest kann gehen.

Gleiches gilt für die Schublade, in die alles Mögliche gestopft wird, und sogar für die Handtasche, die oft mehr enthält, als du wirklich brauchst.

Diese Fragen lassen sich auf sämtliche Lebensbereiche anwenden. Welche E-Mail ist wichtig und welche kann gelöscht werden?

Welcher Termin ist wirklich dringend und auf welchen kannst du verzichten?

Welche Menschen bereichern dein Leben und welche rauben dir Energie, obwohl du schon lange an ihnen festhältst?

Wichtiges soll bleiben, Unwichtiges ist bloß Ballast.

Je mehr du aussortierst, desto mehr findest du zu dir selbst zurück, zu deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Mit jedem Gegenstand, von dem du dich trennst, schaffst du Platz für Neues, öffnest dich für deine in dir ruhende Kreativität, die endlich ans Licht will.

3 Schritte für mehr Ordnung

Den ersten Schritt zu machen, ist oft die größte Herausforderung. Sobald du jedoch den Entschluss gefasst hast, dein Leben aufgeräumter zu gestalten, können dir die folgenden Tipps weiterhelfen:

1. Setze Etappenziel:

Der Gedanke, die gesamte Wohnung aufzuräumen und alle Schränke auszumisten, ist häufig dazu verdammt, zu scheitern. Ein solch umfassendes Vorhaben kann schnell überwältigend werden, und du könntest bereits bei der ersten Schublade resignieren. Es ist sinnvoller, sich kleine Etappenziele zu setzen. Zum Beispiel könntest du dich an zwei Tagen pro Woche nach und nach den einzelnen Schränken widmen.

2. Nimm dir Zeit:

Gönne dir die Zeit, in Ruhe zu überlegen: Was kann weg? Was möchte ich verändern? Welche Belastungen gibt es in meinem Leben? Welche Hindernisse stehen mir im Weg, mich frei zu entfalten? Eine Liste kann dabei helfen, nach und nach an den verschiedenen Baustellen zu arbeiten.

3. Belohne dich:

Nachdem du ausgemistet hast, reflektiere deine Gefühle. Fühlt es sich gut an, Dinge loszulassen? Empfindest du ein Gefühl der Befreiung? Ist dein Kopf klarer? Hast du mehr Energie? Verspürst du plötzlich eine große Lust, etwas Neues auszuprobieren, von dem du bisher noch nichts wusstest? Der Abschied von Vergangenem kann regelrecht beflügelnd wirken.

Belohne dich, denn du hast es verdient!

Luca Rohleder
Buchautor und Herausgeber der LUCA TAGEBÜCHER

Zusätzliche Quellen zum Thema:
https://www.swr.de/aufraeumen
https://wohnglueck.de/ausmisten


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